Aus meinem Leben - Autor und Texter Lutz Sehmisch

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Aus meinem Leben

                               Aus meinem Leben
einige biografische Angaben
Vita
Meine Lebensstationen
Bibliographie
Meine Veröffentlichungen
geboren am 5.Juli 1959 in Dessau
Lehrausbildung zum Maschinenbauzeichner
danach als Produktionsarbeiter tätig
1988 BWL-Fernstudium an der Fachschule für Binnenhandel
1989 bis 1992 Führungskraft im Lebensmittel-Einzelhandel
1993 arbeitslos
1994 Studium an der FH Halberstadt; Diplomverwaltungswirt
1997 - 2012 im Landesdienst Sachsen-Anhalt
2005 - 2012 ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht Dessau-Roßlau
seit 2012 Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit
„Hölle ohne Himmel“   
dorise-Verlag 2011

„...und dann kamen die Gedanken“
Hrsg. der Anthologie
BoD 2020

Beiträge in Anthologien:

„Weiß blüht Mohn in der Dämmerung“
dorise-Verlag 2012

„Ich sterbe, wenn ich nicht schreibe“
dorise-Verlag 2013

„wenn es morgen wird lass es regnen“
Engelsdorfer Verlag 2015

„Die beleidigte Zeit“  
dorise-Verlag 2021
Tätigkeiten
Ich engagiere mich
seit 2010 Mitglied der Jerichower Schreibrunde
seit 2016 Leitung der Jerichower Schreibrunde
seit 2011 Mitglied im Autorenkreis Burg
seit 2012 Mitglied im Autoren- und Literaturkreis Wilhelm Müller Dessau
Mitglied im PELIKAN - FÖRDERVEREIN FÜR LITERATUR UND NEUE SCHULE         
und im Friedrich-Bödecker-Kreis Sachsen-Anhalt e.V.
Ich bin ein sogenanntes “Sonntagskind”, doch bin ich deshalb auch ein Glückskind? Auf jeden Fall gehöre ich der Generation der “Kriegs-Enkel” an. Aufgewachsen und erzogen von Eltern, die selbst als Kind den furchtbaren Zweiten Weltkrieg erleben mussten, die von diesen Ereignissen traumatisiert waren. Das hatte auch Einfluss auf meine Erziehung. Eltern sind immer bemüht, das Beste für ihre Kinder zu wollen. Doch allzu oft gelingt dies nicht immer. In den Familien der “Kriegs-Enkel” wurde in Folge der Kriegstraumatisierung selten offen geredet. Schweigen war an der Tagesordnung, Probleme konnten so nicht gelöst werden. Sie schienen überhaupt nicht zu existieren. Und dennoch gab es sie. Die Fähigkeit, Konflikte konstruktiv lösen zu können, wurden damals oft nur autodidaktisch erworben. Und so war es fast unvermeidlich, dass auch für mich eine schwere Zeit begann. Im Grundwehrdienst der NVA der DDR geriet ich mit mir selbst in Konflikt und letztendlich auch mit dem Staat. Meine Haftzeit in den Zellen der Staatssicherheit und die nach der Entlassung folgenden Jahre der Überwachung und Verfolgung, waren die folgenreichsten Jahre und haben mich bis heute nachhaltig geprägt. Mit dem Ende der DDR brach für mich persönlich die Zeit der Freiheit an. Ich konnte mein Leben selbst in die Hand nehmen und genoss diese Freiheit. Obwohl ich bis 2007 sehr viel auf Reisen war, reduziere ich meine Freiheit nicht nur auf die Reisefreiheit. Ja, ich habe diese Welt kennen lernen dürfen, auch das Leid und die Armut. Diese Erlebnisse kann ich nicht vergessen. Andererseits erden die Erinnerungen mich auch immer wieder. Mir wird dann bewusst, wie gut es mir geht, auch wenn nicht mehr alles so wie früher ist. Besonders berührt haben mich meine Aufenthalte in Ägypten mit Nilkreuzfahrt, der Türkei, in Mexiko und auf dem Kreuzfahrtschiff entlang der westlichen Südamerikaküste mit Chile, Peru, Ecuador, Guatemala, Nikaragua und Mexiko. Eine lang anhaltende Erkrankung hat mich im Jahr 2010 mit der Jerichower Schreibrunde zusammengeführt. Dort finde ich Halt in den Folgen meiner Krankheit, kann vor allem Kraft und Mut schöpfen. Ich habe meine Leidenschaft, zu schreiben, wiederentdeckt. In meinen Geschichten, autobiografischen Texten und meinen Gedichten kann ich meine Gefühle ausdrücken und leben. Ein kleiner Auszug davon ist hier auf dieser Seite veröffentlicht. Wenn Du dort liest und Dich angesprochen fühlst, kannst Du  mir gern eine E-Mail schreiben. Ich freue mich über jeden, der sich mit mir austauschen möchte. Nur Mut! Ich weiß es ist manchmal schwer. Auch mir fehlt oft der Mut, aber es gibt auch Zeiten wo es einfach aus mir heraussprudelt. In den vielen Jahren seit 2010 in der Jerichower Schreibrunde ist mir auch immer deutlicher geworden, welche schwerwiegenden Folgen Gewalt in jeglicher Form letztendlich hat. Ich zähle dazu nicht nur körperliche Gewalt, sondern auch seelische Gewalt, seelische Vernachlässigung im Kindesalter, psychische Gewalt durch Worte, durch Mobbing, Homophobie, fehlende Toleranz in der Gesellschaft und vielem anderen. Das Leiden der Betroffenen ist groß und muss aus der Tabuzone heraus. Deshalb widme ich mich mit meinen Texten auch vorrangig diesem Themenkreis, seit 2016 auch als Leiter dieser Schreibrunde in Jerichow.
Fortbildungen
für den Literaturbetrieb habe ich 2019 folgende Seminare / Workshops belegt




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